Der Banksparvertrag als Altersvorsorge
Im Finanzbereich gibt es eine Vielzahl von
verschiedenen Anlageprodukten, welche sich auf unterschiedliche
Weise voneinander unterscheiden lassen. Manche Produkte werden
schon seit Jahrzehnten angeboten, andere wiederum existieren erst
seit einigen Jahren. Oftmals ist es zudem so, dass es für bestimmte
Verwendungszwecke des Kunden auch ganz spezielle Produkte gibt,
während andere Finanzprodukte wiederum nahezu universal einsetzbar
sind. Zu diesen Universal-Produkten gehört auch der Banksparplan.
Dieser wird im Grunde schon so lange angeboten wie es Spareinlagen
bei Banken und Sparkassen gibt. Es handelt sich um ein vielseitig
einsetzbares Produkt, denn Kunden nutzen den Banksparplan sowohl
zum kurzfristigen Sparen auf ein bestimmtes Ziel, hinaus, als auch
im Rahmen einer sehr langfristigen Geldanlage. Somit eignet sich
der Banksparplan natürlich auch als Produkt zur privaten
Altersvorsorge. Bei dem Banksparplan handelt es sich um einen
Sparvertrag, wo eine fest Sparrate seitens des Kunden festgelegt
wird, sowie eine bestimmte Laufzeit. Der Anleger zahlt zumeist
monatlich den festgelegten Betrag durch Abbuchung vom Girokonto auf
den Sparvertrag ein. Die Laufzeiten bewegen sich zwischen drei und
30 Jahren, allerdings können die eingezahlten Beträge oftmals mit
einer dreimonatigen Kündigungsfrist auch vorzeitig verfügt werden.
Wird der Banksparvertrag jedoch als private Altersvorsorge genutzt,
ist eine Verfügung vor Fälligkeit natürlich nicht zu empfehlen.
Mindestfinanzierung beim Banksparplan
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Banksparpläne werden von nahezu allen Banken
angeboten und unterscheiden sich dabei nur in Kleinigkeiten. So
erhält der Kunde eigentlich immer zunächst eine garantierte
Mindestverzinsung auf die eingezahlten Sparbeiträge. Ferner sind
die meisten Sparpläne so aufgebaut, dass zu den garantierten Zinsen
nach einer bestimmten Laufzeit noch eine Prämie oder ein Bonus
hinzukommt. Bevor Sie sich jedoch entsscheiden diesen Vertrag
abzuschließen, sollte Sie ein Zinsvergleich anstellen. Dieser Bonus
bzw. die Prämie verfällt allerdings häufig bei vorzeitiger
Verfügung. Oftmals hat der Kunde im Rahmen des Banksparplans auch
die Möglichkeit, die Sparraten während der Laufzeit zu erhöhen oder
zu senken. Nutzt man den Sparplan als Altersvorsorge, so ist der
Banksparplan in dieser Hinsicht sicherlich das konservativste und
sicherste Produkt. Für den Kunden besteht weder ein Bonitäts-, noch
ein Zins-, Kurs- oder Währungsrisiko. Allerdings ist ebenfalls zu
erwähnen, dass der Banksparplan von der Rendite her mit einigen
anderen Altersvorsorge-Produkten nicht ganz mithalten kann. Die
durchschnittliche Verzinsung inklusive Bonus oder Prämie liegt beim
Banksparplan bei ca. 4-5 Prozent pro Jahr. Am Ende der Laufzeit
kann der Kunde zumeist wählen, ob er sich die Gesamtsumme auszahlen
lassen möchte, oder als so genannter Rentaplan eine lebenslange
monatliche Rente erhalten möchte. Dieses ist sowohl mit als auch
ohne Kapitalverzehr möglich. Ferner ist beim Banksparplan zu
beachten, dass dieser in steuerlicher Hinsicht zu den eher
schlechten Anlageformen zählt, denn die Erträge bestehen
ausschließlich aus Zinsen und sind somit bis auf den Freibetrag von
Zinseinnahmen voll steuerpflichtig. Gerade im Alter benötigt man
Bonität, denkt man alleine nur daran zum Zahnarzt zu gehen.
Auf der Seite
http://www.zahnarzt-angst-tipp.de können Sie sich vor Ihrem Besuch über die
Behandlungsmöglichkeiten infomieren. |
Marktanteil des Banksparvertrag
Im Vergleich zu anderen Produkten, welche ebenfalls zur
Altersvorsorge genutzt werden, kann der Banksparplan heute
eigentlich nur noch mit seiner hundert prozentigen Sicherheit
punkten. Aus diesem Grunde hat der Banksparvertrag im Rahmen der
Neuverträge im Bereich der Altersvorsorge mittlerweile auch nur
noch einen Marktanteil von weniger als zehn Prozent. Das liegt zum
einen wie bereits erwähnt an der vergleichsweise geringen Rendite,
denn Investmentfonds und Kapitallebensversicherungen bieten zum
Teil deutlich höhere Erträge. Zum anderen ist der Banksparplan auch
nicht besonders flexibel, da man bei einer teilweisen oder
vollständigen vorzeitigen Verfügung mit Zinsverlusten bzw. dem
Verlust von Prämien rechnen muss. Auch aus steuerlicher Hinsicht
gibt es sicherlich einige Produkte, die unter diesem Aspekt eher zu
favorisieren sind. Zusammenfassend kann man also festhalten, dass
der Banksparvertrag sicherlich vor vielen Jahren einmal eine sehr
gute Möglichkeit war, um eine private Altersvorsorge aufzubauen.
Dieses lag aber zumeist an den fehlenden Alternativen. Heute stehen
dem Anleger eine Vielzahl von Produkten zur Verfügung, die
teilweise sogar speziell für die private Altersvorsorge konzipiert
worden sind. Von daher schneidet der Banksparplan in einem
Vergleich mit diesen anderen Produkten aus heutiger Sicht eher
schlecht ab, sodass man den Kunden im Grunde fast schon von der
Anlage als Altersvorsorge abraten muss.