Die Altersvorsorge wird in Deutschland zunehmend
privat organisiert da die Altersarmut in den letzten Jahren in
Deutschland steigt. Dies hängt damit zusammen da zum einen die
Renten sinken bzw. nicht steigen und im Gegensatz aber die
Lebenshaltungskosten zunehmend steigen. Deshalb möchten sich viele
Menschen in Deutschland entsprechend vor einer möglichen
Altersarmut schützen. Seit Jahren gibt es dazu private
Versicherungen zur Altersvorsorge sowie Versicherungen die
öffentlich vom Staat gefördert werden. Bekannte öffentliche
Altersvorsorgeversicherungen sind zum Beispiel die Riester- Rente
oder die Rürup- Rente. Beide Arten von Versicherungen werden neben
den monatlichen Beiträgen durch den Versicherungsnehmer zusätzlich
durch Förderbeiträge vom Staat erhöht. Zusätzlich kann man seit
2006 mit der Riester- Rente auch Immobilien erwerben. Dazu kann man
das angesparte und geförderte Kapital aus der Riester- Rente zur
Finanzierung entnehmen. Hierzu muss man bestimmte
Versicherungsbedingungen zur Rückzahlung beachten.
Nachteilig an diesen Versicherungen sind zum Beispiel das sie sich
nur an bestimmte Personengruppen richten. Personen wie
Selbstständige die nicht in die Rentenversicherung einzahlen oder
Beamte haben keinen Anspruch auf die private Altersvorsorge in der
Riester- Rente. Hier eignet sich die Rürup- Rente die sich speziell
an Selbstständige oder Personen mit hohen Einkommen richtet.
Alternativen zu diesen öffentlich geförderten
Altersvorsorgeversicherungen sind zum Beispiel Aktienfonds-
Sparpläne, Lebensversicherungen oder Immobilien die man
entsprechend vermietet oder nutzt. Angebote zu Aktienfonds-
Sparpläne erhält man bei den Banken. Nachteilig bei der Varinante
von Aktienfonds- Sparpläne sind die anfallenden Kosten für
Verwaltung oder bestimmte Aufschläge. Jede dieser Arten der
Altersvorsorge hat ihre Vor- und Nachteile. Daher muss man
individuell im Einzelfall entscheiden welche die beste private
Altersvorsorge ist.
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