Altersversorgung - gesetzliche und private Altersvorsorge
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Das System der Altersvorsorge in Deutschland


Die Altersvorsorge basiert in der Bundesrepublik Deutschland auf dem so bezeichneten Drei-Säulen-System. Dieses besagt, dass die Altersvorsorge zum einen von staatlicher Seite, aber auch von betrieblicher und privater Seite erfolgen sollte. Der staatliche Teil wird im Rahmen des Sozialversicherungssystems durch die gesetzliche Rentenversicherung erfüllt, der betriebliche Teil durch viele Unternehmen, die eine Betriebsrente zahlen und für den privaten Teil muss jeder Arbeitnehmer selber Sorge tragen. Das staatliche Rentenversicherungssystem ist im Gesetz verankert und wird nach dem so genannten Umlageprinzip vorgenommen. Per Gesetz ist jeder abhängig Beschäftigte dazu verpflichtet, in die gesetzliche Rentenversicherung einzuzahlen. Im Rahmen des Umlageprinzip zahlen demnach alle jetzigen Arbeitnehmer in die Rentenkasse ein, damit die jetzigen Rentner aus diesem "Topf" ihre Rente beziehen können. Der Beitragssatz zur Rentenversicherung beträgt aktuell 19,9 Prozent und wird anteilig vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer gezahlt. Berechnet wird dieser vom Bruttogehalt des Angestellten bis zur Beitragsbemessungsgrenze von monatlich 5.300 Euro Bruttogehalt in den alten Bundesländern bzw. 4.500 Euro in den neuen Bundesländer. Bekommt der Arbeitnehmer ein höheres Bruttogehalt, wird der Rentenbeitrag dennoch nur von der Beitragsbemessungsgrenze berechnet. Es gibt aber auch Versicherungen, wie z.B. die Autoversicherung, bei denen der Beitrag nach dem Schadenverlauf oder ähnliches berechnet wird.

Die Rentenpunkte

Je nachdem, wie lange man in seinem Arbeitsleben in die Rentenkasse eingezahlt hat, bekommt man dafür so genannte Rentenpunkte. Der aktuelle Rentenwert liegt bei 26,56 Euro. Auch wenn die gesetzliche Rentenversicherung natürlich den Hauptanteil der späteren Gesamtrente ausmachen soll, so gehen Experten dennoch davon aus, dass die Zahlungen aus der staatlichen Rentenkasse in den nächsten Jahrzehnten sinken werden. Das liegt zum größten Teil an der sich ändernden Alterspyramide. War das Verhältnis von Arbeitnehmer zu Rentner noch vor einigen Jahrzehnten bei ca. 4:1 (auf einen Rentner kommen vier Angestellte), so ist das Verhältnis in absehbarer Zeit fast nur noch bei 2:1. Es müssen also immer mehr Rentner von immer weniger Einzahlungen in die Rentenkasse leben und der Urlaub mit Hund fällt auch flach. Aus diesem Grunde wird die zweite Säule, die betriebliche Altersvorsorge, als Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung immer wichtiger. Viele Betriebe zahlen für ihre Arbeitnehmer in eine Betriebsrentenkasse ein, aus welcher der Arbeitnehmer im Ruhestand dann eine zusätzliche Altersvorsorge bekommen kann. Auch wenn der Arbeitgeber zu der betrieblichen Altersvorsorge keine eigenen Zuschüsse leisten muss, so ist er dennoch gesetzlich dazu verpflichtet, für den Arbeitnehmer dessen Geld in eine betriebliche Rentenkasse auf dessen Wunsch hin einzuzahlen.

Die private Altersvorsorge

Die dritte Säule der Altersvorsorge ist die private Altersvorsorge. Diese hat in den letzten Jahren besonders an Bedeutung gewonnen, denn inzwischen geht im Grunde jeder Finanz- und Rentenexperte davon aus, dass man den jetzigen Lebensstandard nur durch die gesetzliche und betriebliche Altersvorsorge im Ruhestand nicht wird halten können. Von daher wird eine private Altersvorsorge immer wichtiger, und mittels der so genannten Riester-Rente auch seit mehreren Jahren vom Staat gefördert. Damit man mit einem relativ geringen Betrag auch später eine ausreichende private Zusatzrente hat, sollte man schon so früh wie möglich mit der privaten Altersvorsorge beginnen. Wie hoch die Beiträge sinnvollerweise sein müssen, kann man sich z.B. beim Bankberater ausrechnen lassen. Allgemein gilt es mit der privaten Altersvorsorge die im Ruhestand entstehende Versorgungslücke zu schließen. Als Versorgungslücke wird die Differenz zwischen dem jetzigen Nettogehalt und der zu erwartenden betrieblichen und gesetzlichen Altersrente bezeichnet. Durchschnittlich beträgt diese Versorgungslücke nach aktuellen Berechnungen ca. 20-30 Prozent des jetzigen Nettogehaltes. Würde man also keine private Altersvorsorge betreiben, müsste man im Ruhestand mit ca. 20-30 Prozent weniger Geld als jetzt auskommen, wobei die Inflation noch gar nicht berücksichtigt ist. Damit man private Altersvorsorge betreiben kann, werden von den Banken und Versicherungen spezielle Produkte für diesen Verwendungszweck angeboten. So werden beispielsweise Banksparpläne, Bausparverträge, Immobilien, Aktien, Rentenpapiere oder Investmentfonds und Lebensversicherungen als Altersvorsorge-Produkt genutzt. Für welches Produkt man sich letztendlich auch entscheidet, wichtig ist vor allem die Sicherheit der Geldanlage, denn nichts wäre in finanzieller Hinsicht schlimmer, als wenn man im Alter keine private Rente zur Verfügung hat, weil man die Beiträge in Form einer Rente aus der abgeschlossenen Geldanlage nicht zurück erhält.