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Die dritte Säule der Altersvorsorge ist die private Altersvorsorge. Diese hat in den letzten Jahren besonders an Bedeutung gewonnen, denn inzwischen geht im Grunde jeder Finanz- und Rentenexperte davon aus, dass man den jetzigen Lebensstandard nur durch die gesetzliche und betriebliche Altersvorsorge im Ruhestand nicht wird halten können. Von daher wird eine private Altersvorsorge immer wichtiger, und mittels der so genannten Riester-Rente auch seit mehreren Jahren vom Staat gefördert. Damit man mit einem relativ geringen Betrag auch später eine ausreichende private Zusatzrente hat, sollte man schon so früh wie möglich mit der privaten Altersvorsorge beginnen. Wie hoch die Beiträge sinnvollerweise sein müssen, kann man sich z.B. beim Bankberater ausrechnen lassen. Allgemein gilt es mit der privaten Altersvorsorge die im Ruhestand entstehende Versorgungslücke zu schließen. Als Versorgungslücke wird die Differenz zwischen dem jetzigen Nettogehalt und der zu erwartenden betrieblichen und gesetzlichen Altersrente bezeichnet. Durchschnittlich beträgt diese Versorgungslücke nach aktuellen Berechnungen ca. 20-30 Prozent des jetzigen Nettogehaltes. Würde man also keine private Altersvorsorge betreiben, müsste man im Ruhestand mit ca. 20-30 Prozent weniger Geld als jetzt auskommen, wobei die Inflation noch gar nicht berücksichtigt ist. Damit man private Altersvorsorge betreiben kann, werden von den Banken und Versicherungen spezielle Produkte für diesen Verwendungszweck angeboten. So werden beispielsweise Banksparpläne, Bausparverträge, Immobilien, Aktien, Rentenpapiere oder Investmentfonds und Lebensversicherungen als Altersvorsorge-Produkt genutzt. Für welches Produkt man sich letztendlich auch entscheidet, wichtig ist vor allem die Sicherheit der Geldanlage, denn nichts wäre in finanzieller Hinsicht schlimmer, als wenn man im Alter keine private Rente zur Verfügung hat, weil man die Beiträge in Form einer Rente aus der abgeschlossenen Geldanlage nicht zurück erhält.